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Jahresbericht 2020

Liebe Mitglieder des Vereins, liebe Helfer, Spender und Unterstützer!

Sars-CoV-19. Die Pandemie dieses unnützen, bedrohlichen und nicht einschätzbaren Virus hielt und hält die Welt in Atem, ließ sie für viele langsamer drehen und war nicht nur für Madagaskar eine einzige Katastrophe.

Madagaskar reagierte wie andere afrikanische Staaten rasch und stellte kurzfristig zum 20. März 2020 für zunächst vier Wochen komplett alle Flüge von und auf die Insel ein. Dies war zunächst ohne nachgewiesene Covid-19 Patienten eine nachvollziehbare Schutzreaktion. Allerdings verließen neben Touristen und ausländischen Arbeitern auch Mitarbeiter von Hilfsorganisationen und deren Fachkräfte fluchtartig das Land. Der internationale Flughafen in Antananarivo ist bis heute gesperrt. Es gilt ein Einreiseverbot aus Covid-19 Risikogebieten nach Madagaskar. Es folgten dort zeitlich begrenzte Ausgangssperren, die Blockade des gesamten Transportsystems der Binnenflüge, Taxi und Busverkehrs sowie Maskenpflicht. Präsident Andry Rajoelina hatte es bis heute nicht eilig, Corona-Impfstoff für seine Bevölkerung anzuschaffen, sondern setzt stattdessen weiterhin auf ein angebliches Kräuter-Heilmittel aus Beifuß „Covid Organics“ gegen das Virus. An dessen Wirksamkeit bestehen erhebliche Zweifel, eine Heilkraft wurde wissenschaftlich nicht belegt. Jetzt im März 2021 sei er nicht komplett gegen Impfungen, doch befinde sich das Land noch „in einer Beobachtungsphase des Impfstoffs”, der derzeit noch zu viele Nebenwirkungen habe…

Eigentlich hatten Heike und ich vor, im Mai 2020 im Rahmen unserer fünften Madagaskarreise am Centre Medical neue Projekte zu besprechen und unsere Freundschaften zu vertiefen. Darauf war zunächst die Vereinstätigkeit fixiert. Deshalb haben wir Ausgaben zurückgestellt, um durch Spareffekte schlagkräftig neue Projekte realisieren zu können. Vorträge über unsere Tätigkeiten und das Land waren geplant. Alle diese Pläne mussten wir leider stornieren bzw. verschieben.

Centre Medical de Taolagnaro in Fort Dauphin:

Im Januar 2020 spendeten wir zwei Sauerstoffgeräte für das Centre Medical. Atemwegserkrankungen sind in Madagaskar sehr häufig und die Technik wird oft genutzt. Außerdem bat Dr. Jane um den Ersatz alter und nicht mehr nutzbarer Technik, um auf die Behandlung von Covid-19 Patienten besser vorbereitet zu sein.

Im März überwiesen wir spontan 10.000,- Euro Soforthilfe für die rasche und dringend notwendige Ausrüstung des Personals mit Hygienewäsche, Masken und Schutzausrüstungen.

Nicht nur über Facebook konnten wir die rasche Umsetzung der Pläne und die echte Begeisterung des Personals nachvollziehen.

Unser Dank geht an Frau K. Odebrett und ihre Mitarbeiter von Fürst & Partner, die uns die Steuererklärung des Vereins unentgeltlich anfertigten und somit wichtige Spendengelder sparten.

Trotz aller Widrigkeiten konnten wir mit Hilfe unglaublicher Unterstützung im Jahr 2020 Spendeneinnahmen von 22.592,29 Euro verbuchen, die uns nun für neue Projekte zur Verfügung stehen. Dafür sagen wir allen Helfern des „Melzer-Madagaskar-Projekt e.V.“ und den Vereinsmitgliedern herzlichen Dank.

Bitte helfen Sie auch weiterhin.

Aktuelle Infos, Spendenhinweise und Fotos unter:

www.melzer-madagaskar-projekt.de

Heike & Frank Melzer

Rippicha, im März 2021

Jahresbericht 2019

Liebe Mitglieder des Vereins, liebe Helfer, Spender und Unterstützer!

Im Jahr 2019 beging unser kleiner Verein völlig unspektakulär nun schon seinen 10. Geburtstag. 2001 begann durch Dr. Klaus-Jürgen Melzer eine sehr ambitionierte und egagierte Hilfsaktion zur Verbesserung der medizinischen Versorgung für den Süden Madagaskars. Unser Engagement ist nicht geringer geworden. Aber inzwischen hat sich einiges verändert. Wir blicken zurück auf ein ereignisreiches Jahr 2019.

Die politische Stagnation mit Armut und Korruption in Madagaskar setzte sich auch nach den Präsidentschaftswahlen 2018 im Jahr 2019 fort. 70% der Bevölkerung lebt unter dem Existenzminimum. Die Armut und die überall völlig unzureichende medizinische Versorgung sind im von Dürre geplagten Süden besonders schlimm. Krankheiten wie Pest und Masern treten jährlich erneut auf. Mit dem alten und neuen Staatschef Andry Rajoelina sind keine beachtenswerten Verbesserungen in Madagaskar zu bemerken.

Aufmerksamkeit bekam die Insel aber durch den kometenhaften sportlichen Aufstieg der Fußball-Nationalmannschaft “Barea”, die beim Afrika-Cup im Juli in Ägypten überraschend ins Viertelfinale einzog, und durch den Besuch von Papst Franziskus in Madagaskar im September 2019.

Centre Medical de Taolagnaro in Fort Dauphin:

Das Jahr begann mit einer Überraschung. Die freie Zeit einer beruflichen Neuausrichtung nach seiner Promotion nutzte unser Sohn Sebastian für einen längeren Aufenthalt am Centre Medical in Fort Dauphin. Dr. Jane schrieb in ihrer Analyse:

“Sebastian Melzer, Enkel des Gründers der Organisation Melzer-Madagaskar-Projekt, war vom 11. Januar bis 22. Februar 2019 vor Ort. Sebastian verfügt über einzigartige Fähigkeiten, ist nicht medizinisch, hat Erfahrung in der IT und interessiert sich für Systemanalysen.

Ziel seines Besuchs war es, unser Projekt näher kennenzulernen. Melzer-Madagaskar-Projekt hat erhebliche finanzielle Investitionen in das Zentrum getätigt, darunter das Solarenergieprojekt (20.000 €), der Kauf von Laborgeräten, der Kauf und die Installation des IT-Systems, der Bau der ersten Familientoiletten, die wir vor Ort gebaut haben, und der Kauf von medizinischen Kleinigkeiten im Jahr 2015 (5.000 €).

Diese Prüfung umfasste:

  • Überprüfung der Finanzbilanzen für den Zeitraum 2018.
  • Überprüfung des IT-Programms für das Lager- und Rechnungsstellungssystem.
  • Aktualisierung der Website (www.cmdt.mg)
  • Projektplanung und Strategieplanung für anstehende Projekte.

 

Dies ist das erste eingehende Audit, das ich von einem internationalen Investor erhalten habe. Ich habe die Erfahrung geschätzt, da sie mir die Möglichkeit gibt, unsere Systeme zu verbessern. Das Audit war freundlich, professionell, praktisch und äußerst hilfreich.”

Sicherlich ist es für beide Seiten von unschätzbarem Vorteil, wenn man ein Hilfsprojekt auf der Basis einer gegenseitigen Wertschätzung, absoluter Offenheit, Ehrlichkeit und mit dem absoluten Engagement um die Sache verbinden kann. Für die Qualifizierungspläne des Personals der Klinik gab der Verein im Jahr 2019 einen finanziellen Anschub von 1.000 €.

Pünktlich zu Weihnachten spendete die Dresdner Firma TraceTronic GmbH drei Laptops für das Centre Medical. Diese sind sehr gut angekommen und unterstützen ab sofort in Administration, Pharmacy und Labor.

Clinique St. Luc in Tuléar:

Aus der Klinik wurden die Informationen stetig rarer. In vereinzelten kurzen Emails informierte uns Dr. Rakotomavo, dass 2-3x pro Jahr australische und italienische Spezialisten an der Klinik operieren würden. Deshalb wurde ein zusätzlicher Operationssaal eröffnet. Damit entstand der Bedarf nach einer OP-Lampe, einer Klimaanlage, einem Narkosegerät, einem Elektrochirurgiegerät, einer Absaugeinrichtung und vielen Instrumenten. Bei 750 € Stromkosten pro Jahr drängt der Chef der Klinik nochmals auf eine Solaranlage. All das wurde bei unserem Besuch in Tuléar im Herbst 2018 nicht besprochen. Wir fühlten uns als Verein von den Wünschen und der Umsetzung überfordert und konnten die Nachhaltigkeit der Investitionen nicht garantieren. Wir mussten überrascht zur Kenntnis nehmen, dass die Klinikleitung sich von zwei wichtigen Mitarbeitern getrennt hatte.

Während unseres Aufenthaltes in Tuléar im Vorjahr bat uns der Chirurg Dr. Gaby Ramahefarivo, ob wir als Verein eine spezielle urologische Ausbildung in Deutschland für die endoskopischen urologischen Operationstechniken für ihn realisieren könnten. Dank seiner chirurgischen Erfahrung traue er sich zu, urologische Operationen im Süden Madagaskars durchzuführen. Nach eingehenden Prüfungen begannen wir mit der Planung. Dabei berücksichtigten wir als Verein mit der Verantwortung um Weiterbildung, Unterkunft, Sicherheit, Transport und Taschengeld für den Kollegen eine erhebliche finanzielle und personelle Belastung durch das Projekt. Zusätzlich gab es eine Vielzahl an weiteren zu lösenden Problemen. Obwohl die Geschäftsführerin Frau Uhlig und Chefarzt Scholz der Urologischen Klinik ges Asklepios Klinikums Weißenfels umfangreiche Unterstützung zusagten, war die Ausnahme-Genehmigung einer ärztlichen Tätigkeit durch das Landesverwaltungsamt zu beantragen. Allein die Notwendigkeit der Vorlage von Original-Dokumenten des Kollegen aus Madagaskar verursachte einen längeren Zeitverzug. Jetzt, sozusagen auf der Zielgeraden für eine vernünftige Zeitplanung, hat die Pandemie mit COVID-19 den Plan komplett durchkreuzt. Wir sehen eine realistische Umsetzung auch in naher Zukunft nicht. Aufgrund dieser Pläne hatten wir als Verein 2019 auch keine weiteren Investitionen getätigt.

Wir möchten allen, die auch 2019 unseren Verein Melzer-Madagaskar-Projekt e.V. unterstützt und sich damit für eine Verbesserung der medizinischen Versorgung im Süden Madagaskars eingesetzt haben, für ihre Hilfe danken. 20.888,03 Euro Spendengelder im Jahre 2019 geben uns 2020 die Möglichkeit, weitere effektive Hilfsprojekte in Madagaskar zu realisieren.

Bitte helfen Sie auch weiterhin.

Aktuelle Infos, Spendenhinweise und Fotos unter:

www.melzer-madagaskar-projekt.de

Heike & Frank Melzer

Rippicha, im Mai 2020

Jahresbericht 2018

Liebe Mitglieder des Vereins, liebe Helfer, Spender und Unterstützer!

Wir schauen zurück auf ein ereignisreiches Jahr 2018, sowohl für den Verein als auch für Madagaskar, und wir möchten unsere nunmehr schon 4. Reise reflektieren: An die Kliniken St. Luc in Tuléar, an das Centre Medical in Fort Dauphin und an das staatliche Gebietskrankenhaus in Farafangana.

Nach Jahren politischer Stagnation und Instabilität stand Madagaskar 2018 ganz im Zeichen der Präsidentschaftswahlen, die am 07.11.2018 und die Stichwahl am 19.12.2018 stattfanden. Im April 2018 hatten Demonstrationen gegn die Regierung zu Ausschreitungen geführt, bei denen mindestens 2 Menschen getötet wurden. Diese Krise wurde durch das Verfassungsgericht beendet und der Amtsinhaber Hery R. zum Rücktritt gezwungen. Unter den 46 Bewerbern waren auch 7 Frauen, unter den Kandidaten 4 ehemalige madagassische Präsidenten und 3 ehemalige Premierminister. Aus der Stichwahl zwischen den zu den Vermögendsten Madagaskars zählenden Ex-Präsidenten Marc Ravalomanana und Andry Rajoelina, der seinen Kontrahenten 2009 aus dem Amt geputscht hatte, ging Letzterer mit 55.7% als Sieger hervor. Bedenken muss man, dass von den geschätzten 25 Millionen Madagassen ein Großteil der Wahlberechtigten Analphabeten sind und dass ca. 25% von ihnen keinen Personalausweis besitzen und somit die Wahl nicht ausüben durften. So waren nur 9.9 Millionen Madagassen für den Wahlkampf registriert. Sowohl bei der ersten als auch bei der Stichwahl lang die Wahlbeteiligung unter 5 Millionen. Der Wahlkampf kostete für madagassische Verhältnisse ein Vermögen. Eine Offenlegung der Kampagne und deren Geldquellen wurde nicht erreicht. Gesetze dazu oder Transparenz gab es nicht. So wurden u.a. im Oktober 2018 11 Hubschrauber aus Südafrika für den Wahlkampf und ein Stadion für 50.000 Menschen gemietet und diese mit Entertainment beworben, T-Shirts, Hüte, Nahrungsmittel und Geld direkt an die Leute verteilt usw… Während die Rivalität zwischen den beiden Kontrahenten seit Jahren die Politik Madagaskars bestimmte spielen die wahren Probleme Hunger, Armut und Korruption keine Rolle.

Clinique St. Luc in Tuléar:

An der Klinik werden wir, d.h. Christian Hönemann, unser Sohn Sebastian, Heike und ich, von Dr. Rakotomavo, seiner Familie und dem Personal sehr liebevoll empfangen. Unsere Vorahnungen bestätigen sich: Die Klinik stagniert. Der exzellente Ruf vergangener Jahre ist verflogen. Der Enthusiasmus des Personals ist Enttäuschung und Frust gewichen. Dringende organisatorische Verbesserungen sind nicht erfolgt. Das Personal klagt über fehlende Wertschätzung. Mit großer Freude registrieren wir, dass ein neuer Arzt eingestellt worden war. Für chirurgische Eingriffe wird noch immer ein Gastchirurg eines anderen Krankenhauses bestellt. So sieht auch der OP-Saal etwas in die Jahre gekommen aus. Die Apotheke der Klinik ist übersichtlich, erschreckend spärlich bestückt. Ambulanz und Krankenbaracken sind noch immer auf einem für Madagaskar außergewöhnlich hohen medizinischen Standard. Mehrfach im Jahr kommen OP-Teams aus Australien, um an der Klinik zu operieren.

Mit Stolz bekommen wir das neue Labormikroskop gezeigt, welches wir über action medeor im Mai 2018 für 1.425,- Euro gespendet hatten. Zusätzlich hatten wir zuvor für 1.100,- Euro Handschuhe, Blutdruckgeräte und Nahtmaterial geordert. Für die Klinik haben wir einen Laptop im Gepäck. In langen Gesprächen versuchen wir, die Probleme der Klinik zu verstehen. Jetzt wünscht sich Dr. Rakotomavo von uns eine Solaranlage, ein digitales Röntgen.. Wir vermissen den bescheidenen Charme der vergangenen Jahre.

Für die Grundschule in Motombe kaufen wir beim Schreinermeister wie schon Jahre zuvor für 1.200,- Euro Schulmöbel. Das Geld war von den Schülern und Lehrern des Geschwister-Scholl-Gymnasiums Zeitz im Rahmen eines langjährigen Projektunterrichts und zusätzlichen Engagements gesammelt worden.

Centre Medical de Taolagnaro in Fort Dauphin:

Dr. Jane Olivier erstaunt uns immer wieder. Mit unglaublicher Energie verbessert sie die Klinik bautechnisch, führt und leitet ihr Personal, umschifft geradezu atemberaubend stetig neue Hindernisse korrupter Beamter. So ist es kein Wunder, dass pünktlich vor unserer Ankunft die durch unseren Verein finanzierte Photovoltaikanlage mit Energiespeicher fertig gestellt wurde. Eine sorgfältige Planung, Beschaffung per Container über See- und Landweg, Transport aus Deutschland und Installation durch einen Schweizer Fachmann kann man nur wertschätzen.

Dr. Jane bezeichnet ihr Personal als “Mon Equipe Speciale”. 40 Mitarbeiter und 4 Ärzte bieten qualifizierte medizinische Hilfe. Wir können uns von der gegenseitigen Wertschätzung und dem Respekt zwischen Klinikleitung und Ihrem Personal persönlich überzeugen.

Centre Hospitalier de Reference Regionale Farafangana:

Auf unserer Reise entlang der Ostküste nach Norden kommen wir auch durch den Distrikt Farafangana mit ungefähr 200.000 Einwohnern. In der gleichnamigen Hauptstadt leben ca. 25.000 Menschen. Wir nutzen die Gelegenheit und schauen uns die staatliche Ambulanz und das regionale Krankenhaus an. Der Direktor Dr. Arthur Randrianaivo führt uns durch die Klinik. Der bauliche Zustand ist überraschend gut, sauber und gepflegt. Die Ausstattung ist entsetzlich schlecht, extrem überaltert und kaputt. In der Spezialambulanz für Sichelzellenanämie wird ebenso fleißig gearbeitet wie in den Krankenstationen.

Stolz wird uns das von einer 16-jährigen Patientin in der Nacht entbundene Baby gezeigt. Die Hochschwangere und ihre Angehörigen waren 60 km zu Fuß für die Risikoentbindung an die Klinik gelaufen.

Auch hier sind die Behandlung von Malaria, Durchfalls- und Atemwegserkrankungen die häufigsten Fälle. Wir bieten Unterstützung an und erfahren, dass der letzte Blutbild-Laborautomat kaputt und Ersatz nicht in Sicht ist. So kaufen wir spontan über einen Medizin- gerätehändler in der Hauptstadt Tana für 9.360,- Euro einen Laborautomaten und 2 Sauerstoffgeräte. Deren Einsatz an der Klinik wird uns später per Mail freundlich dankend von Dr. Randrianaivo bestätigt.

Dank großzügiger Unterstützung durch den Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Burgenlandkreis Herrn Mario Kerner und durch den Vorstandsstab Herrn Jan Goldacker hatten wir die wunderbare Möglichkeit, unser Projekt im Rahmen einer eigenen Ausstellung in den Geschäftsräumen der Sparkasse Burgenlandkreis in Zeitz zu präsentieren. So stellten wir 56 großformatige eigene Fotos und in 2 Vitrinen Werkzeuge, Handwerkserzeugnisse und Kunst des Landes aus. Nicht nur die Ausstellungseröffnung war sehr gut besucht. Auch danach bekamen wir sehr begeisterte Rückmeldungen. Zugunsten des Vereins wurden Bilder verkauft.

Am Jahresanfang wurde die Internetpräsenz des Vereins inhaltlich überarbeitet, die Präsentation modernisiert.

Inzwischen haben wir nun auch sehr gelungene Visitenkarten für unseren Verein. Danke hier für die Kompetenz des Druckhauses Blockwitz in Zeitz. Diese Kärtchen sind dazu gedacht, die Idee, unseren Verein zu unterstützen, und die dazugehörige Kontonummer, auch zu Hause nicht vergessen zu haben.

Wir möchten allen, die auch 2018 unseren Verein Melzer-Madagaskar-Projekt e.V. und damit die Mitarbeiter und Patienten der Clinique St. Luc in Tuléar und des Centre Medical de Taolagnaro in Fort Dauphin tatkräftig unterstützen, für ihre Hilfe danken. 25.580,94 Euro Spendengelder im Jahr 2018 ist ein neuer Rekord seit der Gründung des Vereins 2011. Durch 511 Spender wurden wir innerhalb eines Jahres so zahlreich wie noch nie unterstützt.

Erneut sei hier wieder den Schülern und Lehrern des Geschwister-Scholl-Gymnasiums Zeitz gedankt, die ihr begonnenes Engagement für die Grundschule in Tuléar auch im Rahmen der Festwoche der Schule fortgeführt haben. Sie spendeten für die Grundschule Motombe 459,50 Euro.

Bitte helfen Sie auch weiterhin.

Aktuelle Infos, Spendenhinweise und Fotos unter:

www.melzer-madagaskar-projekt.de

Heike & Frank Melzer

Rippicha, im Mai 2019

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