Fotoausstellung “Faszination Madagaskar – Land und Leute”

24.09.2021 bis 04.12.2021 – Montag bis Freitag – 10 – 19:00 Uhr
Verein OMNIBUS e.V. – Großenhainer Straße 99 (Haus 1) – 01127 Dresden
Eintritt frei

Melzer-Madagaskar-Projekt e.V.

Madagaskar gehört zu den ärmsten Ländern unserer Welt. Unsere Vereinsmitglieder möchten dieses bezaubernde Land, seine Menschen und seine Natur mit all ihren kulturellen Schätzen und sozialen Problemen unseren Mitmenschen näher bringen. Wir wollen mit Sachverstand, ideellen und materiellen Mitteln die medizinischen Behandlungsmöglichkeiten der Patienten im Süden Madagaskars verbessern.

In Madagaskar ist weiterhin geprägt durch instabile politische Verhältnisse, Korruption und Gewalt, durch widrige Naturgewalten und ungenügende Unterstützung der reichen Industriestaaten. Die Not und die sozialen Widersprüche werden größer. Das staatliche Gesundheitssystem bietet für die meisten der über 20 Millionen Einwohner keine adäquate medizinische Versorgung. Ein Großteil der medizinischen Hilfe wird durch private Einrichtungen und Nichtregierungsorganisationen gewährt.

Durch unsere intensiven Kontakte, durch regelmäßige Arbeit vor Ort, durch Gewinnung und Koordination von materiellen und finanziellen Spenden wollen wir nachhaltig eine humanistische Hilfe für die betroffenen Patienten erreichen.

Dazu möchte unser Verein komplett uneigennützig das wunderbare Land und dessen Probleme in Wort und Bild bekannt machen und die 2001 von Dr. Klaus- Jürgen Melzer begonnene Hilfsaktion in seinem Sinne nachhaltig und zuverlässig fortsetzen. Madagassische Patienten und auch die Mitarbeiter der Kliniken sind dafür unendlich dankbar.

Melzer- Madagaskar- Projekt e.V.

Der Gründer und Spiritus Rector eines der größten privaten Hilfsprojekte für ein Krankenhaus in Madagaskar war


Dr. med. Klaus-Jürgen Melzer
1941-2011

Von 2001 bis 2010 organisierte er mit Enthusiasmus, Überzeugungskraft und Engagement ein Hilfsprojekt für die Patienten und Mitarbeiter der Clinique St. Luc in Tuléar, welches in seiner Intensität und dem Umfang nur schwer zu beschreiben ist. 2009 gründete mein Vater gemeinsam mit uns und anderen Mitstreitern den Verein und stellte die one-man-action auf eine breitere Basis. Seit seinem Tod führen wir den Verein in seinem Sinne fort.

Madagaskar gehört zu den ärmsten Ländern unserer Welt. Unsere Vereinsmitglieder möchten dieses bezaubernde Land, seine Menschen und seine Natur mit all ihren kulturellen Schätzen und sozialen Problemen uneigennützig in Wort und Bild unseren Mitmenschen bekannt machen und die Hilfe in vielfältiger Art fortsetzen. Dabei liegt der Fokus auf der Clinique St.Luc in Tuléar und auf dem Centre Mecial in Fort Dauphin. Wir wollen mit Sachverstand, ideellen und materiellen Mitteln die medizinischen Behandlungsmöglichkeiten der Patienten im Süden Madagaskars verbessern.

Wir sind froh über das uneigennützige Engagement unserer Freunde, Ärzte verschiedener Fachrichtungen, sehr vieler unserer Patienten, Apotheker und Juristen aus ganz Deutschland, der Schweiz, Polen. Es gibt eine breite Basis an Unterstützung auch durch Kollegen, Firmen und ungenannten Helfer. Jeder einzelne gespendete Euro kommt unseren medizinischen Projekten in Madagaskar zugute.

In Madagaskar werden gegenwärtig durch instabile politische Verhältnisse, Korruption und Gewalt, durch widrige Naturgewalten und ungenügende Unterstützung der reichen Industriestaaten die Not und die sozialen Widersprüche größer. Ein funktionierendes staatliches Gesundheitssystem gibt es nicht. Ein Großteil der medizinischen Hilfe wird durch private Einrichtungen und Nichtregierungsorganisationen gewährt.

Durch unsere intensiven Kontakte, durch regelmäßige Arbeit vor Ort, durch Gewinnung und Koordination von materiellen und finanziellen Spenden wollen wir nachhaltig eine humanistische Hilfe für die betroffenen Patienten erreichen.

Seit Oktober 2011 konnten meine Frau Heike, ich und andere Vereinsmitglieder uns in regelmäßigen Besuchen an der Clinique St. Luc in Tuléar, am Centre Medical de Taolagnaro in Fort Dauphin und in anderen medizinischen Einrichtungen im Süden Madagaskars persönlich von der dringend notwendigen Hilfe überzeugen. Wir erlebten die Faszination eines wunderschönen, phantastischen Landes. Dort wurden wir mit den erheblichen Problemen einer unbeschreiblichen Armut konfrontiert. Wir erlebten die unendliche Dankbarkeit der Menschen und lernten das Engagement unserer madagassischen Kollegen rund um den unermüdlichen Chirurgen und Gründer der Clinique St. Luc Dr. Noël Rakotomavo in Tuléar und von Dr. Jane Olivier in Fort Dauphin unter widrigen Bedingungen besonders zu schätzen. Mit unserem Fachwissen auf neurologischem und urologischem Gebiet konnten wir zahlreiche Patienten behandeln und operieren, technische Hilfe gewähren und Perspektiven entwerfen. Mit den Geldern unseres Vereins wurden u.a. die Ambulanz und eine Krankenbaracke der Klinik St. Luc grundhaft rekonstruiert, mit neuer Elektrizität und Sanitärtrakten versehen und eine nicht unerhebliche Verbesserung der technischen Ausstattung realisiert. Am Centre Medical finanzierten wir die Stromversorung mittels Solarenergie. Dadurch wurde die Behandlungsqualität der Mitarbeiter und Patienten erheblich verbessert.

Das gemeinnützige Melzer-Madagaskar-Projekt ist dafür weiter auf Spenden angewiesen. Spendenquittungen können erteilt werden.

Hier informieren wir Sie über unsere aktuellen Projekte und legen Rechenschaft ab.

Dr. med. Frank Melzer
Vereinsvorsitzender

Wird geladen
×